Vinou Hilfecenter

Vinou eLabel – Weine

Alle Weine mit digitalem Etikett verwalten, suchen und für QR-Codes vorbereiten

1Das Modul „Weine“

Jede Flasche, die ein digitales Etikett bekommen soll, beginnt an dieser Stelle: Alle Weine liegen als Kacheln mit Flaschenbild, Name, Jahrgang und Geschmacksrichtung nebeneinander – so erkennst Du auf einen Blick, welchen Wein Du gerade vor Dir hast. Über die beiden Symbole oben rechts wechselst Du zwischen Kachel- und Listenansicht, je nachdem, ob Du lieber am Bild oder am Namen suchst.

Das Suchfeld nimmt Name, Land, Region, Jahrgang oder Artikelnummer – auch nur ein Teil davon reicht, um schnell zum richtigen Wein zu kommen. Mit den Auswahlfeldern für Kategorie und Weintyp grenzt Du die Liste weiter ein, etwa auf alle Weißweine eines Jahrgangs. Ein Wein wie „Riesling Weber 2018“ erscheint blass – der ist gerade nicht aktiv und wird deshalb nicht ausgespielt. Alles, was orange ist, kannst Du anklicken; was grau ist, ist gerade nicht auswählbar.

Über das Plus legst Du einen neuen Wein an und hinterlegst dort die Angaben, die später hinter dem QR-Code auf dem Etikett stehen. Mit Download holst Du Dir die ganze Liste als Datei – nützlich, wenn Du Deine Weine mit der Druckerei oder dem Büro abgleichen willst. Ganz unten steht Deine Zertifizierungsnummer samt Versionsangaben; die gibst Du an, wenn Du Dich an den Support wendest.

2Neuen Wein anlegen

Ein frisch abgefüllter Wein braucht seinen Eintrag – und den legst Du in diesem Fenster an. Zwingend sind nur zwei Angaben: der Name und der Typ. Alles andere kannst Du später ergänzen, wenn die Werte feststehen.

Unter "Allgemeines" beschreibst Du den Wein so, wie ihn Dein Kunde später kennenlernt: Geschmacksrichtung, Qualitätsstufe samt Zusatz und die Art der Abfüllung. Die beiden Schalter für "Bio zertifiziert" und "Vegan" setzt Du nur, wenn die Nachweise vorliegen – sie erscheinen später auf dem digitalen Etikett.

Mit den Tags sortierst Du den Wein in Deine eigenen Gruppen ein, etwa Vinothek, Rotwein oder Probierpakete. Fehlt Dir eine Gruppe, legst Du sie über "Neu anlegen" gleich hier an. Weiter unten trägst Du die Rebsorten ein; bei mehreren Sorten setzt Du den Schalter "Cuvée". Ganz oben links wählst Du die Sprache – so pflegst Du denselben Wein später auch auf Englisch oder Französisch, wenn Du ins Ausland verkaufst.

3Einen Wein bearbeiten Reiter „Allgemein“

Alles, was Deinen Wein ausmacht, steht unter Allgemeines: Name, Typ, Geschmacksrichtung, Qualitätsstufe samt Zusatzangabe und die Art der Abfüllung. Name und Typ sind Pflicht – daran erkennt Vinou den Wein in Listen, Preislisten und auf dem digitalen Etikett.

Mit den beiden Schaltern hältst Du fest, ob der Wein bio zertifiziert und ob er vegan ist. Über die Tags darunter ordnest Du ihn Gruppen wie Vinothek, Ortswein oder Probierpakete zu – so taucht er später genau dort auf, wo Du ihn brauchst.

Links lädst Du das Flaschenbild hoch oder tauschst es aus. Über Weinpass und Expertise öffnest Du die fertigen Datenblätter in einem neuen Fenster, etwa zum Weitergeben an Handel oder Gastronomie. Oben rechts stellst Du die Sprache um, wenn Du den Wein mehrsprachig pflegst.

3.1eLabel Reiter

Links stehen die eLabels, die Du zu diesem Wein schon erstellt hast – jedes mit Datum, Uhrzeit und eigener Kennung. Über Neu anlegen kommt ein weiteres dazu. Das ist der Weg, wenn sich Angaben ändern oder ein Fehler drin war: Du erstellst ein neues eLabel und hängst es an den bereits gedruckten QR-Code – die Etiketten auf den Flaschen müssen dafür nicht neu gedruckt werden.

Rechts pflegst Du die Nährwertangaben, immer bezogen auf 100 ml. Energie und Zucker rechnet Vinou aus Alkoholgehalt, Restsüße und Säure selbst aus – das spart Dir die Rechnerei. Fett, Eiweiß, Salz und die übrigen Zeilen trägst Du über das Stift-Zeichen ein; über Reihenfolge speichern legst Du fest, wie die Tabelle später auf dem Etikett steht.

Ganz unten ist Platz für zusätzliche Angaben, die unterhalb der Nährwerttabelle erscheinen – etwa Hinweise, die Du sonst nirgends unterbringst. Alles zusammen ist das, was Dein Kunde sieht, wenn er den Code auf der Flasche mit dem Handy scannt.

3.2QR-Codes Reiter

Jeder QR-Code, den Du hier anlegst, wandert später aufs Etikett. Praktisch ist die Trennung vom eLabel: Den Code kannst Du schon an die Druckerei geben, bevor die genauen Zutaten- und Nährwertangaben feststehen – das fertige eLabel hängst Du einfach nachträglich daran. Stimmt später etwas nicht, tauschst Du das eLabel aus, ohne neue Etiketten drucken zu lassen.

Zu jedem Code siehst Du, wohin er führt und wie oft er schon aufgerufen wurde – so bekommst Du ein Gefühl dafür, ob Deine Kunden den Code an der Flasche überhaupt nutzen. Über Zieladresse öffnen prüfst Du selbst, was beim Scannen erscheint.

Mit Download SVG holst Du Dir den Code in einer Form, die sich beliebig vergrößern lässt, ohne unscharf zu werden – genau das, was die Druckerei braucht. Ein optionaler Name hilft Dir, mehrere Codes zum selben Wein auseinanderzuhalten, etwa wenn eine Abfüllung für einen bestimmten Abnehmer geht.

3.3Sichtbarkeit & SEO Reiter

Fünf Schalter entscheiden darüber, wer Deinen Wein zu sehen bekommt: im Vinou-Netzwerk für andere Mitglieder, Öffentlich auf Deiner Website ohne Login, Intern nur für angemeldete Kunden, im Shop und in der Weinsuchmaschine WINESEARCH.io. So kannst Du einen Wein schon anlegen und pflegen, ihn aber erst freischalten, wenn er wirklich verfügbar ist – oder ihn nach dem Ausverkauf still aus dem Shop nehmen, ohne den Eintrag zu löschen.

Links siehst Du eine Vorschau des Suchergebnisses: so ungefähr zeigt eine Suchmaschine Deinen Wein an, mit Titel, Adresse und den ersten Zeilen der Beschreibung. Ein guter Anhaltspunkt, ob Dein Beschreibungstext auch außerhalb der Flasche überzeugt.

Unter Website & Shop-Einstellungen legst Du das Pfadsegment fest – den letzten Teil der Internetadresse, unter der der Wein erreichbar ist. Automatisch baut Vinou ihn aus Artikelnummer, Name und Jahrgang; auf Manuell vergibst Du ihn selbst, etwa wenn Du eine kurze, sprechende Adresse für den Druck brauchst. Ältere Adressen funktionieren nach einer Änderung weiterhin, verlinkte QR-Codes laufen also nicht ins Leere.

3.4Vinou-Gusto Reiter

Wild und Fisch, Weichkäse, ein Kaminabend: Auf diesem Reiter hältst Du fest, wozu ein Wein am besten schmeckt. Du klickst einfach die Begriffe an, die passen – ausgewählte Angaben erkennst Du an der orangen Färbung, und mit dem kleinen Kreuz nimmst Du sie wieder heraus.

Die Angaben sind in Gruppen sortiert: Fleisch, Zubereitung, Milchprodukte, Gemüse, Styles, Brot, Süßigkeiten und Anlässe. So kannst Du so grob oder so genau werden, wie Du magst – von „Fisch“ bis „gedünstet mit Kräutern“.

Der Nutzen zeigt sich später: Diese Empfehlungen erscheinen bei Deinem Wein und helfen Deinen Kunden bei der Entscheidung – im Verkaufsgespräch, auf dem Datenblatt und im Online-Shop. Wer weiß, wozu ein Wein passt, kauft ihn eher. Speichern nicht vergessen – über das Symbol unten rechts.

3.5Dateien Reiter

Analysewerte als PDF, ein Foto vom Weinberg, die Urkunde einer Prämierung: Solche Dateien hängst Du direkt an den Wein. Über das Plus links lädst Du eine neue Datei hoch und gibst ihr einen Titel – so findest Du sie später wieder, ohne im Ordner am Rechner zu suchen.

Rechts steht jede abgelegte Datei mit Vorschaubild und Namen. Mit dem Schalter bestimmst Du, ob sie öffentlich sichtbar ist – dann kann sie auch jemand sehen, der den Wein über den QR-Code aufruft. Über das Stift-Zeichen änderst Du Titel und Beschreibung, über den Papierkorb entfernst Du die Datei wieder.

Praktisch ist das vor allem für Kunden und Handel: Wer nach dem Datenblatt oder einem Bild fragt, bekommt es sofort – es liegt beim Wein und nicht irgendwo im Postfach.

3.6Notizen Reiter

Was Du zu einem Wein festhalten willst, aber nirgends auf dem Etikett stehen soll, kommt in die Notizen. Ein Vermerk zur nächsten Abfüllung, eine Absprache mit dem Kollegen, eine Erinnerung an Dich selbst – über die Schaltfläche links legst Du eine neue Notiz an.

Jede Notiz zeigt, wer sie geschrieben hat und wann. So weißt Du auch Monate später noch, woher die Info stammt und ob sie noch aktuell ist. Über die beiden kleinen Zeichen rechts an der Notiz änderst Du den Text oder löschst ihn wieder.

Weil die Notizen am Wein selbst hängen, sucht niemand mehr in Zetteln oder alten E-Mails – wer den Wein öffnet, sieht sofort, was dazu besprochen wurde.

4Besondere Funktionen

Zahlen aus dem Weinbereich müssen manchmal woanders hin: in die Buchhaltung, in die Inventur, in eine andere Verwaltung. Genau dafür ist das orange Download-Menü rechts oben da – es bündelt alle Wege, Deine Weindaten als Datei herauszuholen oder umgekehrt Daten hereinzuholen. Welcher Punkt wofür taugt, erfährst Du in den folgenden Abschnitten einzeln.

4.1Lagerbewegungen

Buchhaltung, Inventur oder die eigene Kontrolle: Über dieses Fenster holst Du Dir die Bewegungen Deiner Weine als Datei auf den Rechner. So musst Du nichts von Hand zusammensuchen, wenn jemand Zahlen von Dir braucht.

Pflicht sind nur zwei Angaben: der Zeitraum von wann bis wann. Beide Felder sind schon mit einem Vorschlag gefüllt, den Du einfach überschreiben kannst. Beim Intervall legst Du fest, wie fein die Zahlen aufgeteilt werden – monatlich ist voreingestellt und passt für die meisten Auswertungen.

Ein Klick auf das grüne Speicherzeichen unten rechts erzeugt die Datei. Passt der Zeitraum nicht, machst Du den Auszug einfach mit anderen Daten noch einmal – Du kannst nichts kaputt machen. Mit dem Kreuz oben schließt Du das Fenster ohne Download.

4.2Zu-/Abgänge (artikelbasiert)

Dieses kleine Fenster erzeugt Dir eine Liste aller Zu- und Abgänge, aufgeschlüsselt nach Artikel. Damit siehst Du schwarz auf weiß, wie viele Flaschen eines Weins in einem bestimmten Zeitraum abgegangen sind – hilfreich für die Inventur oder wenn Du prüfen willst, was sich gut verkauft.

Nötig sind nur zwei Angaben: das Startdatum und das Enddatum. Beide sind vorbelegt, Du kannst sie aber frei anpassen – etwa auf ein Quartal, ein Wirtschaftsjahr oder die Wochen rund um ein Weinfest.

Mit dem grünen Knopf unten rechts erzeugst Du die Datei und lädst sie herunter. Passt der Zeitraum nicht, öffne den Dialog einfach erneut und ziehe die Liste mit anderen Daten noch einmal – das kannst Du beliebig oft wiederholen.

4.3Inventurliste herunterladen Datei zum Herunterladen

Die Inventurliste fasst Deine Weine mit ihren aktuellen Beständen in einer Datei zusammen, die Du herunterladen und in der Tabellenkalkulation öffnen kannst. Beim Zählen im Lager hast Du damit eine Vorlage zum Abhaken und siehst sofort, wo Soll und Ist auseinandergehen.

Gebraucht wird sie vor allem zum Jahresabschluss oder wenn Deine Buchhaltung die Bestände zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht.

4.4Export Datei zum Herunterladen

Manchmal brauchst Du Deine Weine außerhalb von Vinou: für eine Preisliste, für die Druckerei oder einfach als Sicherung für Dich selbst. Über Export bekommst Du Deine angelegten Weine mit ihren Angaben als Datei zum Herunterladen, die Du in Excel oder einem ähnlichen Programm öffnen kannst.

Praktisch ist das immer dann, wenn jemand anders mit Deinen Weindaten weiterarbeiten soll – dann musst Du nichts abtippen, sondern gibst die Datei einfach weiter.

4.5Export (EDV) Datei zum Herunterladen

Ein Klick auf „Export (EDV)“ packt Dir Deine Weine samt der hinterlegten Angaben in eine Datei zum Herunterladen. Die kannst Du in einem Tabellenprogramm öffnen, sortieren und weiterverwenden.

Nützlich ist das immer dann, wenn jemand anders die Daten braucht: die Druckerei für eine Preisliste, ein Händler für sein Sortiment oder Du selbst, wenn Du Dir einen Überblick über Deinen Bestand verschaffen willst.

4.6Import (EDV) Datei zum Herunterladen

Wer viele Weine auf einmal übernehmen will, tippt sie nicht einzeln ab. Über „Import (EDV)“ lädst Du Dir eine Datei herunter, die genau die Felder enthält, die Vinou beim Einlesen erwartet – Aufbau und Reihenfolge stimmen also von vornherein.

Du füllst die Datei mit Deinen Weinen und spielst sie zurück ein. Das lohnt sich beim Start mit Vinou oder wenn Deine Weindaten bisher in einer anderen Liste oder einem anderen Programm liegen.

5Aktionen an einem Eintrag

Fährst Du mit der Maus über eine Weinkachel, legt sich eine Leiste mit Symbolen darüber – so kommst Du an die häufigsten Handgriffe, ohne den Wein erst öffnen zu müssen. Der Schalter ganz links stellt den Wein aktiv oder inaktiv: Inaktive Weine bleiben Dir erhalten, tauchen aber nach außen nicht mehr auf – praktisch für Jahrgänge, die gerade ausverkauft sind.

Mit dem zweiten Symbol legst Du eine Kopie an. Alle Angaben werden übernommen, Du änderst nur noch Jahrgang oder Name – das spart beim neuen Jahrgang viel Tipperei. Das Papierkorb-Symbol entfernt den Wein samt seiner hinterlegten Angaben; das lässt sich nicht rückgängig machen, deshalb ist der Schalter auf inaktiv oft die bessere Wahl.

Das vierte Symbol führt Dich zum Warenein- und -ausgang: Dort buchst Du Zugänge und Abgänge, und der Bestand des Weins passt sich sofort an. Über das Stift-Symbol in der Mitte öffnest Du den Wein schließlich zum Bearbeiten – für alles, was Etikett, Beschreibung und Nährwerte betrifft.